Jahreshauptversammlung 2017

Bei der Neuwahl des Vorsitzenden des Vereins der Feuerwehr Steinfurth wurde Peter Hess zum 1. Vositzenden gewählt.
Bericht aus der Wetterauer Zeitung von Corinna Weigelt:

Über ein Jahrzehnt lang hat er den Verein der Freiwilligen Feuerwehr Steinfurth angeführt, nun stellte Hans Ullrich nach elf Jahren sein Amt als Vorsitzender zur Verfügung. Einstimmig zum Nachfolger gewählt wurde am Freitag bei der Jahreshauptversammlung der 45-jährige Peter Hess. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Sonja betreute Hess bislang die Bambinis, die kleinen Feuer-Füchse der Wehr. Da Sonja Hess zur neuen Schriftführerin gewählt wurde, werden neue Bambini-Betreuer gesucht. Hans Ullrich wechselt in die Funktion des Beisitzers, weiterer neuer Beisitzer im Vorstand ist Tobias Stapff.

Im Jahresrückblick berichtete Ullrich vom »Mexikanischen Abend«, der Vatertagswanderung und dem Rosenfest. Turbulent war der Fassbieranstich beim Frühschoppen der Kirmes im September. »Nachdem Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Hahn den Zapfhahn ordnungsgemäß eingeschlagen hatte, wollte das Freibier nicht fließen«, erinnerte Ullrich. Kurzerhand drehte er selbst an der Belüftungsschraube – mit enormer Wirkung. »Das Bier schoss wie der Nauheimer Sprudel in hoher Fontäne aus dem Fass.« Das Problem wurde nach einer kräftigen Bierdusche gelöst. »Es gab auch noch genug Freibier.«

Benjamin Schwebel, Wehrführer und 2. Vorsitzender des Vereins, berichtete aus der Einsatzabteilung mit 28 Feuerwehrkameraden, darunter 20 Aktiven. 18 Einsätze wurden 2016 absolviert. »Ein Bruchteil davon fiel in Steinfurth an: zwei Kaminbrände, eine Tierrettung und die überflutete Hauptstraße.« Durch Bereitschaftsdienste summierte sich die Tätigkeit der Ehrenamtlichen pro Person auf mehrere Hundert Stunden.

Fleißig war auch die von Markus Schwegler geleitete Jugendfeuerwehr. Schauübung, die Aktion »Sauberhaftes Bad Nauheim«, Rosenfest, Zeltlager, Kinosommer oder die Abnahme der Jugendflamme sorgten für aufregende Momente bei den zwölf Mitgliedern. Schwegler würdigte den Fleiß des Nachwuchses, gleich sieben Jungen und Mädchen erhielten ein Präsent.

2018 feiert die Steinfurther Jugendfeuerwehr ihr 50-jähriges Bestehen. Schwegler: »Wir planen etwas Besonderes, daher könnte ich bei der Vorbereitung Hilfe gebrauchen.« Der stellvertretende Ortsvorsteher Sascha Pfeiffer gab einen Ausblick auf das Rosenfest 2018. Hier soll Vereinen wieder erlaubt werden, Werbung von Sponsoren oder Firmen an ihren Wagen anzubringen. Außerdem soll der Rosenkorso attraktiver werden, sagte Pfeiffer: »Wir werden die 70 Nummern daher auf 60 reduzieren.«

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